Die Technik ist heute schon so weit fortgeschritten, dass es mobile Ultraschallgeräte gibt, deren Bildschirmeinheit kaum größer als ein Smartphone ist. An dem Gerät angeschlossen ist ein kleiner Sensor, der wie auch im Krankenhaus oder einer Praxis mit Gel bestrichen und am Körper angelegt wird.
Schnelle Hilfe bei einem Unfall
Diese Geräte kommen zum Beispiel bei Notärzten und in Rettungswagen zum Einsatz. Gerade innere Blutungen, Schwangerschaften und Organverletzungen können so recht schnell erkannt werden. Bei einem Unfall zählen Minuten, und Retter habe wenig Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Ein mobiles Ultraschallgerät ist da eine willkommene Hilfe.
Arztpraxen können sich die kleinen Geräte anschaffen, ohne eine große Investition vornehmen zu müssen. Sie ersetzen zwar ihre großen Vorbilder nicht in der Diagnostik, können aber bereits erste Hinweise auf bestimmte Verletzungen und Erkrankungen geben. Einige Geräte bestehen nur noch aus einem Ultraschallkopf, der dann die Daten an eine App schickt, die man auf seinem iPhone oder Android-Geräte anschauen kann. Weiterhin werden mobile Geräte auch in der Ausbildung eingesetzt. Durch die geringeren Kosten kann eine Universität mehreren Medizinstudenten ein mobiles Ultraschallgerät zur Verfügung stellen. Und auch Tierärzte haben mittlerweile Mobil-Ultraschall im Einsatz und können den Vierbeinern schneller helfen.