Warum Fisch wichtig ist

Fisch gehört zu den Nahrungsmitteln, die oft unterschätzt werden. Dass man freitags auf Fleisch verzichtet und statt dessen Fisch auf dem Tell hat, ist auch in katholischen Gebieten nicht mehr der Regelfall. Dabei hatte diese Tradition weniger eine religiöse als eine gesundheitliche Funktion: So konnte man die Gläubigen dazu bekommen, bestimmte wichtige Fettsäuren und andere Stoffe zu sich zu nehmen.

Fisch enthält zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin D, Vitamin B1, B5, B12, Jod und Selen. Alles Stoffe, die man nicht oder nur zu einem geringen Maß in Fleisch findet. Gerade Jod ist für Menschen, die nicht am Meer wohnen, wichtig. Es wird von der Schilddrüse gebraucht und steuert viele andere Körperfunktionen.

Auch Flussfische sind gesund

Fisch ist auch ein wichtiger Eiweißlieferant und damit auch ein guter Ersatz für Fleisch. Dabei ist es recht unerheblich, ob man den Fisch frisch oder tiefgefroren kauft. Auch heimischer Fisch aus Flüssen und Teichen ist gesund. Bei einer Flussforelle oder einem Karpfen kann man auch davon ausgehen, dass es zu keiner Überfischung gekommen ist. Besonders reich an Inhaltsstoffen sind Lachs und Rotbarsch. Die meisten Doraden kommen heute aus Fischfarmen in Asien, in den es bisweilen zu Verunreinigungen mit Bakterien und Chemikalien kommt.

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shesha